Spechtfritze

Huhu – ist da wer!?

Bevor Spechtschäden an einem Gebäude behoben werden inspiziert DER SPECHTFRITZE mögliche Nistplätze von gefährdeten Arten, bei Bedarf auch mittels endoskopischer…

und thermographischer Verfahren, wenn es die Situation erfordert:

Ein großer Aufwand, aber falls wir dann solche kleinen, putzigen Winterschläfer wie diesen „großen Abendsegler“ (Fledermaus) entdecken,…

… wissen wir, dass sich die Mühe lohnt. Die Schlafmütze haben wir natürlich weiterschlafen lassen und uns auf leisen Seilen, äh, Sohlen davon gemacht. Die Hausverwaltung erhielt eine Dokumentation über diese Entdeckung mit der Empfehlung diese bauphysikalisch unkritische Stelle unterhalb eines Abtropfblechs im Attikabereich eines Flachdachs vorerst nicht weiter zu behandeln und den Fledermäusen dort dauerhaft einen Unterschlupf zu gewähren, was die Hausverwaltung schliesslich auch mit Zustimmung der Eigentümer so umgesetzt hat.

Hier noch ein aufschlussreicher Link zu Nyctalus noctula (Großer Abendsegler)

Kontraproduktiv

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Hier hat der Specht zielgenau die von einer Fremdfirma aufgebrachten Fassadenschutzplatten „untersucht“. Und zwar pflichtbewusst jede einzelne der Platten die über den vorherigen Spechtlöchern angebracht wurden. Man kan sich ausmalen wie die Fassade nach kurzer Zeit aussähe, wenn jede Schutzmassnahme zuverlässig weitere Spechtschäden nach sich ziehen würde. Abwehrmassnahmen müssen sozusagen minimalinvasiv und mit Bedacht eingesetzt werden. Nicht gleich mit der Haubitze den Specht niederkartätschen. Fragen Sie uns! Wir machen nichts anderes als mit den richtigen Methoden, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort die Spechte behutsam davon zu überzeugen, dass Bäume doch viel schöner sind als olle Hausfassaden.