ansprechendere Lösungen zur Spechtabwehr

Um ansprechendere Lösungen zur Spechtabwehr wie hier im Bild zu finden hat sich DER SPECHTFRITZE die professionelle Spechtabwehr zur Hauptaufgabe gemacht.

Die Frage „Was kann man denn da machen?“ haben wir schon oft gehört. Allerdings ist es nicht ganz einfach, den Specht dauerhaft von einem bestimmten Objekt fern zu halten.

Um es kurz zu machen: Wir können nicht zaubern! Es gibt keine Knopfdruck-Lösungen mit denen das Problem sofort und ein für allemal aus der Welt geschafft werden könnte.

Unsere Vorgehensweise ist es den Spechten den Aufenthalt an Ihrem Gebäude so unangenehm wie möglich zu gestalten. Dabei gehen wir Schritt für Schritt vor und werfen den Spechten nicht sofort alles hinterher was wir haben. Dafür benötigt man leider mitunter einen längeren Atem, da die Spechte nicht nur sehr schlau, sondern auch sehr, sehr hartnäckig sein können. Auch bei den Spechten gibt es, wie bei Mensch und anderem Getier, verschiedene Charaktere, schreckhafte und mutige, entspanntere und penetrante Zeitgenossen. Aber mit Geduld und einer gehörigen Portion Starrsinn ist es möglich den Spechten die Stirn zu bieten. Und mit der Zeit werden die Attacken nachlassen oder manchmal sogar ganz eingestellt. Im schlechtesten Fall gilt es die Schadensquote soweit irgend möglich mit geeigneten Massnahmen zu reduzieren und die dann noch entstehenden Schäden am Gebäude in regelmässigen Abständen zu reparieren, damit die durchaus lernfähigen Spechte irgendwann begreifen, dass an dieser Fassade kein Preis zu gewinnen ist.

Bevor Sie jetzt überlegen wo die alte Flinte vom Opa im Keller liegt – lesen Sie bitte weiter!

Wie bereits erwähnt, ist es überaus hilfreich nicht zu lange mit Gegenmassnahmen zu warten. Spechte sind sehr schlaue Tiere und haben Sie einmal gemerkt, dass Sie an ihrem neuen Domizil unbehelligt bleiben, richten sie sich ein, breiten sich aus und sind dann nur noch schwer zu vertreiben.
Dabei müssen Sie NICHT innerhalb weniger Stunden mit einer Reparatur oder einem fertigen Abwehrkonzept reagieren. Bestenfalls verscheuchen Sie den Specht so oft es geht und stören ihn mit allen Mitteln – Sie dürfen ihm auch gerne mal etwas hinterher pfeffern (Tennisball o.Ä. – bitte Projektilwahl und Ballistik im Hinblick auf Ihre Nachbarn beachten). Aber auch ohne ständige Anwesenheit können Sie den Specht mit selbst gebasteltem Flatter-Glitzer-Zeug in der Nähe seiner Höhle vielleicht nicht aufhalten, aber wenigstens so lange behindern bis wir kommen. Und selbst wenn Sie gar nichts unternehmen, sondern nur rechtzeitig um Hilfe bitten, liegen Sie immer noch gut im Rennen, wenn zwei, drei Wochen später die Kavallerie in Form der Spechtfritzen anrückt und sich der Sache annimmt.
Also nicht verzagen – blinder Aktionismus kostet Sie nur kostbaren Atem, den Sie vielleicht später noch gut gebrauchen könnten!

Unserer Erfahrung nach helfen nur vier Faktoren um den Specht zu vertreiben:
Licht, Lärm, Bewegung und Barrieren.

Bestenfalls werden diese Dinge in Kombination angewandt. Man muss den Specht MIT ALLEN MITTELN UND SO OFT ES GEHT STÖREN. Dann hat man eine gewisse Chance den Gesellen wieder los zu werden. Denn der Specht will, ähnlich wie der Mensch, in seinem Zuhause möglichst in Ruhe gelassen werden.

Insgesamt ist es auch hilfreich den Spechten – soweit möglich – die Deckung zu nehmen, da sie sich bei Gefahr schnellstmöglich ins Grün in Sicherheit bringen möchten.
Sie müssen jetzt keinen Todesstreifen rund um´s Haus anlegen und großflächig Entlaubungsmittel einsetzen – es geht nur darum die Fassade freizuschneiden, Büsche zurück zu stutzen und insgesamt den Garten etwas lichter zu gestalten. Zweige oder große Büsche, die unmittelbar an der Fassade stehen oder diese sogar berühren wirken wie Sprungbretter für die Spechte.

Und auch wenn´s schwer fällt: Futterplätze wie Vogelhäuschen oder Meisenknödel werden sehr gerne von Spechten genutzt. Siehe Thema: Den Spechten den Aufenthalt am Gebäude so unangenehm wie möglich gestalten. Vielleicht beschränken Sie die Fütterungen wenigstens auf die wirklich harten Winterzeiten – kann man ja mittlerweile sowieso fast schon in Stunden zählen.

Wenn Sie unsere professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchten helfen wir Ihnen gerne weiter.
In den Städten BERLIN, HAMBURG, MÜNCHEN und NÜRNBERG können Sie sich gerne ein kostenfreies und unverbindliches Angebot einholen.
Darin nennen wir Ihnen die Kosten für die Schadensbehebung und empfehlen soweit möglich konkrete Abwehrmassnahmen um einen Wiederbefall zu vermeiden.

Hier können Sie sich ein kostenfreies Angebot einholen

Noch etwas zum Thema Attrappen:

Die meisten Attrappen wie Plastikeulen und -krähen, sowie die an die Hausecken montierten Schwarzspechtsilhouetten werden OFT, NICHT IMMER nach kurzer Zeit von den Spechten völlig ignoriert.
Ab und an machen sich Hausbesitzer die Mühe die in sitzender Position nachgeformten Krähen wenigstens an einer Schnur aufzuhängen um Bewegung ins Spiel zu bringen. Also eine sitzende Krähe die in der Luft schwebt! (?) Falls diese baumelnden Attrappen in einigen Fällen funktionieren liegt das dann vermutlich eher daran, dass sie von den Spechten als lästiges Hindernis wahrgenommen werden, welches genau in der Einflugschneise zu ihrem Zielpunkt hängt, denn an der Abschreckung durch die vermeintliche Anwesenheit eines größeren und stärkeren Vogels.
Auch wenn man grundsätzlich feststellen muss, dass Attrappen keine absolut sichere und dauerhafte Vergrämungsmethode sind können sie kurzfristig eine abschreckende Wirkung haben.
Idealerweise sollte für eine länger anhaltende Vergrämungswirkung eine Attrappe von Zeit zu Zeit abgenommen oder an einer anderen Position installiert werden, da sich bei allen Attrappen, die immer an derselben Stelle hängen, über kurz oder lang ein Gewöhnungseffekt bei den Spechten beobachten lässt.

Und auch noch etwas zum Thema Ultraschall:

Da wir immer wieder nach Ultraschallgeräten gefragt werden nachfolgend eine kurze Einschätzung zu dieser Abwehrmassnahme:

Natürlich wäre es zu schön um wahr zu sein: Ultraschallemitter aufhängen, einschalten – das Spechtproblem ist gelöst und es ist nur noch das Zwitschern der Vögel zu hören. Leider wird das so in der Realität nicht funktionieren.

Der oft zitierte Ultraschall bezieht sich auf das Hörvermögen des Menschen zwischen 20 – 20.000 Hertz. Jenseits der 20.000 Hertz kann das menschliche Gehör keine Geräusche wahrnehmen – dort beginnt, aus menschlicher Sicht, der Ultraschall. Das Wahrnehmungsvermögen von Geräuschen endet bei Vögeln bereits bei etwa 5.000 Hertz. Ab dieser Frequenz beginnt aus Sicht der Vögel damit der Ultraschallbereich. Das bedeutet also: Vögel können definitiv nichts im menschlichen Ultraschallbereich hören. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass alle akustischen Vogelvergrämungsmassnahmen, wenn sie denn zumindest rein physikalisch einen Effekt auf Vögel haben sollen, immer auch vom Menschen wahrgenommen werden.

Versuche mit Vergrämungsmassnahmen für Wild und Vögel per Schall werden seit Jahrzehnten schon im landwirtschaftlichen Bereich angestellt. Man denke an die gasbetriebenen Schreckschussapparate auf den Feldern im Frühjahr oder Lautsprechersysteme auf Weinplantagen. Das Dilemma aber auch hier: Der Frequenzbereich liegt dabei immer im Hörbereich der Menschen und die Geräte werden deshalb nur im Außenbereich und auch dort nur mit Einschränkungen eingesetzt. Undenkbar solche Systeme in Wohngebieten einzusetzen.

Dazu kommen noch weitere Bedenken wie die Auswirkungen z.B. auf Haustiere wie Hunde und Katzen oder andere Säugetiere die wiederum sehr wohl im menschlichen Ultraschallbereich jenseits der 20.000 Hertz Geräusche wahrnehmen können.

Und wie wird das System ausgelöst? Zufällig? Oder soll es im Intervall einfach 24 Stunden durchgehend ein Geräusch erzeugen? Da dürfen Sie auf die Reaktionen der Nachbarn gespannt sein – vor allem, wenn mehrere Geräte gleichzeitig am Gebäude eingesetzt werden sollen… Also benötigt man eine ziemlich fein abgestimmte Sensorik, die das System nur auslöst, wenn auch wirklich ein Specht am Haus sitzt und nicht wenn Nachbars Katze um´s Haus schleicht.

In der Praxis ist das alles leider – wie so oft – nicht so einfach wie man es sich in der Theorie vorstellt. Im Moment sehen wir von DER SPECHTFRITZE keine Möglichkeit mit rein akustischen Massnahmen – egal ob im Ultra-, Infra- oder Hörschallbereich – in Wohngebieten ohne entsprechende Auswirkungen auf den Menschen und andere Säugetiere Vögel zu vergrämen. Aus diesem Grund bieten wir keine entsprechenden Geräte an.

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